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www.bv09.de - Jugendfussball - Saisonrueckblick - Saison 2012/2013

Saison 2012/2013

Die Jugendfußballabteilung blickt auf eine insgesamt erfolgreiche Saison zurück. Im Vordergrund stand weiter der Aufbau einer eigenständigen B-Jugend. Zwei Jahre Aufbauarbeit sind nun erfolgreich beendet, sodass wir im nächsten Jahr mit einer kompletten A-Jugend und einer kompletten B-Jugend in die Saison starten können. So werden sowohl die A-Jugend als auch die B-Jugend jeweils über einen Kader von fast 20 Spieler verfügen. Diese kommen in den nächsten vier Jahren in den Seniorenbereich und wollen dort ihre Einsätze haben. Der Aufbau einer aus eigenen Nachwuchskräften bestehenden Seniorenmannschaft sollte also angestrebt werden.

Erfreulich ist auch der Aufbau des Mädchenfußballs. Zum erstenmal in der Geschichte des Vereins waren zwei Mädchenmannschaften dabei. Die Entwicklung geht also auch dort in die richtige, zeitgemäße Richtung.

Auf die einzelnen Mannschaften soll hier nur kurz eingegangen werden. Hier ist sind ausführliche Einzelberichte geplant.

Die A-Jugend hat ein sehr schwieriges Jahr hinter sich. Mit einem kleinen Kader mußte man in der Leistungsklasse bestehen. Durch überflüssige Platzverweise und teilweise mangelnde Einstellung einiger Spieler mißlang die Hinrunde. Die Aufholjagd in der Rückrunde kam leider zu spät, sodass man am Ende einen Abstiegsplatz belegte. Ein ganz besonderer Dank gilt hier dem Trainer Nima Moaveni, der mit hohem Aufwand die Truppe beisammen gehalten hat.

Die B-Jugend hat berauschenden Fußball gespielt. Besonders in der Hinrunde wurden die Gegner spielerisch an die Wand gespielt und teilweise zweistellig vom Platz gejagt. Es war eine Augenweide dieser Mannschaft zuzuschauen. Gegen Ende der Saison war der Mannschaft dann doch anzumerken, dass die Saison, auch durch die Aushilfe in der A-Jugend bedingt, viel Kraft gekostet hatte. Am Ende blieb der 2.Platz. Die Meisterschaft wäre allerdings verdient gewesen, da die Mannschaft das klar bessere Torverhältnis hatte. Auch der Zusammenhalt in der Truppe war klasse. Die Jungs sind charakterlich in Ordnung und dürfen als „goldene Generation“ bezeichnet werden.

Die C-Jugend konnte in der Leistungsklasse die Klasse halten. Es war kein einfaches Jahr. Vielen Spielern fehlte es an der Bereitschaft regelmäßig zum Training oder zum Spiel zu kommen. Oft mußte man mit dem letzten Aufgebot die Spiele bestreiten. Erfreulich ist, dass in der Saison einige neue Spieler hinzugekommen sind, die als Verstärkung angesehen werden können. In der nächsten Saison muss hier mehr Disziplin und mehr Charakter gezeigt werden. Das Potential ist da, es muss nur abgerufen werden.

Die D-Jugend hat eine herausragende Saison hinter sich. Man wurde 3. in der Leistungsklasse. Viel hat nicht gefehlt und der Aufstieg in die Sonderliga wäre geglückt.

Ein schöner Erfolg für Trainer Tutti, Arnold Truetsch und Gerd Broos. Daran gehindert hatte u.a. der Rückzug einer Mannschaft kurz vor Saisonende, der dazu führte, dass die Gegner Punkte gutgeschrieben bekamen. Mit dem erreichten Ziel darf man hoch zufrieden sein. Es zeigt, dass der Jugendfußball in Drabenderhöhe auf dem richtigen Weg ist.

Dies gilt ebenfalls für die von Uwe Dehler und Thomas Drotleff sowie Christian Blum trainierte E1-Jugend. Diese Mannschaft gehörte auch in diesem Jahr wieder zu den Besten, was der Fußballkreis in dieser Altersklasse zu bieten hat. Nur die zusammengekaufte Übermannschaft des FV Wiehl konnte der E1 Paroli bieten. Aber auch gegen diese Mannschaft reichte es für unsere E1 noch zu einem Unentschieden.

Bei der E2-Jugend wurde ein neues Experiment gewagt. In der Rückrunde ging man eine Spielgemeinschaft mit dem Tus Weiershagen ein. Hier gilt ein ganz besonderer Dank den Trainern Reinhard Drotleff und Tibor Szilaghi, die diese Aufgabe unaufgeregt und ohne Schwierigkeiten souverän bewältigt haben. Auch die E2 spielte in der Frühjahrsrunde bei den Spitzenteams. Die Integration der Spieler von Weiershagen hat hier gut geklappt.

Die F1-Jugend war über die gesamte Saison von Personalsorgen geplagt. Der Kader ist sehr dünn besetzt und musste stets durch Aushilfen ergänzt werden. Erfreulich ist, dass die Saison zu Ende gespielt wurde und dabei am letzten Spieltag sogar noch ein 15:0 Sieg verbucht werden konnte.

Auch die F2-Jugend konnte einige Erfolge verbuchen. In der Mannschaft integriert waren auch unsere Bambini. Somit war ein großer Kader vorhanden, der allerdings altersmäßig unterschiedlich war. Für die ganz Kleinen war es daher schwer gegen die älteren Kinder zu bestehen. In diesem Alter geht es darum, die Kinder spielen zu lassen. Dennoch waren auch die Ergebnisse in Ordnung, auch wenn diese bei dieser Altersklasse zweitrangig sind.

Unsere U-15 Mädels wurden zur Rückrunde in den Spielbetrieb integriert. Herausragend ist die Disziplin und das Verhältnis untereinander in der Mannschaft. Ob Training oder Spiel, die Mädels sind stets pünklich und wahnsinnig engagiert. Die Stimmung innerhalb der Truppe ist absolute Spitze. Viele Siege hatten wir nicht erwartet. Mit dem Erreichten sind wir sehr zufrieden. Die Niederlagen hielten sich in Grenzen. Man schlug sich teilweise sehr beachtlich. Gegen Ende der Saison stellten sich dann auch die Siege ein. Die Mädels haben sich in einem Jahr enorm weiterentwickelt.

Die U-13-Mädels haben nicht am Spielbetrieb teilgenommen. Auf einigen Turnieren haben sie aber gezeigt, welches Potential in der Truppe steckt, wenn alle Mädels dabei sind. So wurde im Winter der Hallenpokal gewonnen. Bei dem Unicef-Turnier belegte man von 8 Mannschaften immerhin Platz 4. Die Krönung der Saison war der Gewinn des FVM-Cups in Köln. So konnten die Mädels zwei Pokale gewinnen.

Auch in der Trainersituation zeichnet sich Frauenpower aus. Ohne Elisabeth Fisi und Hella Wilhelm wäre der Trainingsbetrieb kaum zu bewältigen.

Insgesamt ist die Trainersituation weiterhin das große Problem des Vereins. Während andere Vereine vielfach auf alte bewährte Kräfte bzw ehemalige Spieler als Trainer bauen können, fehlt diese Klientel hier fast ganz. Kaum noch jemand ist zu einem ehrenamtlichen Engagement bereit. Man sollte sich aber darüber im klaren sein, dass ohne ehrenamtliches Engagement hier nichts mehr funktionieren würde. Meckern kann jeder. Wie wäre es, wenn man mal selbst mit anpackt ?